Unsere Angebote

 

Unsere Fachdienste bieten Ihnen persönliche Beratungsgespräche an. (Termine können auch telefonisch während der Öffnungszeiten vereinbart werden)

 

 

Fachdienste:

  • allgemeine Lebens- und Sozialberatung

 

 Zuhören - Beraten - Helfen


Die Anzahl der Menschen, die seelisch oder materiell bedingt in Lebenskrisen geraten, nimmt ständig zu. Ihnen bietet die allgemeine Lebens- und Sozialberatung des Caritasverbandes Rat und Hilfe.


Die Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialdienstes...


- sehen ihre Aufgabe darin, offen zu sein für die Probleme des Ratsuchenden; zusammen nach Problemlösungen im Rahmen der individuellen Möglichkeiten zu suchen und dann konkrete Unterstützung anzubieten.
- informieren über spezielle Beratungsangebote, Einrichtungen und gesetzliche Ansprüche sowie über die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel. Ratsuchende erhalten Hilfestellung beim Umgang mit Behörden und Ausfüllen von Formularen.
- erwarten als grundsätzliche Voraussetzung einer sinnvollen Zusammenarbeit mit dem Hilfesuchenden, dass er freiwillig kommt, bereit ist offen über seine Situation zu reden und das Bedürfnis hat, an seiner Situation etwas zu verändern.

Die allgemeine Lebens- und Sozialberatung ist als flankierende Hilfeart oft ein Einstieg für die anderen Caritas-Fachdienste und Hilfsangebote.

 

 

  • Schwangerenberatung

 

Die Veränderungen, die ein Leben mit sich bringt, sind nicht immer leicht zu bewältigen. Für viele Frauen ergeben sich durch die Schwangerschaft Probleme, z. B. wenn sie alleinstehend sind, sich in der Ausbildung befinden, von Arbeitslosigkeit betroffen oder als ausländische Frauen besonderen Schwierigkeiten ausgesetzt sind.
Das Beratungsangebot ist auf die damit zusammenhängenden Probleme ausgerichtet. Je nach Bedarf wird eine kurz- oder längerfristige Beratung angeboten, die auch die Zeit nach der Geburt miteinbezieht.


- Beratung zu Fragen rund um Schwangerschaft und Familie

- Nachbetreuung bis zum 3. Lebensjahr des Kindes

- psychosoziale Einzel- und Paarberatung

- psychosoziale Beratung in Krisen- und Konfliktsituationen

- sozialrechtliche Beratung

- Hilfe bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen

- Vermittlung finanzieller Hilfen

- Beratung bei Fragen zur Familienplanung

- Vermittlung im Netzwerk "Frühe Hilfen" im Landkreis Northeim

- Gruppenangebote:

Gesprächskreis für Schwangere zur Vorbereitung auf die Geburt

 


Die Beratung ist kostenlos und die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht.

 

Ansprechpartnerin:

Mathilde Henke

Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin BA

 

 

  • Kurenberatung und Vermittlung

 

Mütter-Kur

 

Dieses Angebot richtet sich an alle Frauen in Familienverantwortung, für die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme notwendig ist.

 

Jede Frau/Mutter sollte vorrangig überlegen, ob sie nicht alleine an einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme teilnimmt und während dieser Zeit die Möglichkeit der Kinderbetreuung durch Angehörige besteht.

 

Dies insbesondere, wenn die Trennung vom häuslichen Umfeld dem Gesundungsprozess hilfreich sein könnte....

... wenn ältere Kinder da sind

... wenn Mehrfachbelastungen aus dem familiären Umfeld vorliegen (z.B. auch pflegende Angehörige)

... wenn die Kinder gesund sind

 

- Bedenken Sie bitte, dass die Mitnahme von Kindern den Erfolg einer stat. Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme (Mutter-Kind-Maßnahme) einschränken kann.

 

Das Rahmenkonzept und welche Kliniken diese Maßnahme durchführen, können Sie nachvollziehen, wenn sie hier klicken.

 

Alle Kliniken arbeiten nach einem ganzheitlichen Konzept, das sowohl die körperlichen Erkrankungen, wie auch die psychosozialen Belastungsfaktoren aus dem familiären Umfeld berücksichtigt. Im ausführlichen Rahmenkonzept finden Sie eine Beschreibung der therapeutischen Angebote und einen Musterbehandlungsplan.

 

 

  • Beratung in serbisch-kroatischer Sprache

 

Wünschen Sie eine Beratung in serbisch-kroatischer Sprache?

Dann wenden Sie sich bitte an:

 

Zdravko Dusanek

Tel.: 055 51/91 17 70

 

 

 

"Erziehungslotsen sind Bezugspersonen für Eltern und Kinder direkt in den Familien. Sie geben praktische Unterstützung und Tipps bei der Bewältigung des Alltags. Das Engagement als Erziehungslotse in einer Familie ist auf ein halbes Jahr begrenzt. Natürlich werden Menschen, die sich als Erziehungslotse ehrenamtlich engagieren möchten geschult.

Die Ausbildung erfolgt vor Ort bei der Caritas in Kooperation mit der evangelischen Familienbildungsstätte Göttingen. Die Qualifizierung umfasst ca. 50 Unterrichtsstunden mit den Themen 'Erziehungsfragen', 'Entwicklungspsychologie', 'Kommunikation', 'Rechte und Pflichten', 'Freizeit vor Ort', sowie 'Hilfen vor Ort'.

 

Sind Sie neugierig geworden und haben Lust Erziehungslotse zu werden?

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter der Caritas Telefonnr. 05551/911770 und auf den Internetseiten www.erziehungslotsen.de und www.fabi-goe.de.

 

Das Projekt Erziehungslotsen im Landkreis Northeim wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, sowie der Jugendstiftung des Landkreises Northeim. Darüber hinaus können Sie sich bei der Caritas ehrenamtlich als Familienpate engagieren. Als Familienpate haben Sie die Möglichkeit einen längerfristigen Kontakt zu einer Familie zu pflegen. Die Familienpaten der Caritas werden insbesondere in Familien mit kleinen Kindern bis zum dritten Lebensjahr eingesetzt.

 

Haben Sie Interesse gewonnen?

Die Caritas Northeim gibt telefonisch weitere Auskünfte. Die Begleitung, sowie die Vermittlung, der Erziehungslotsen, sowie der Familienpaten übernimmt die Caritas Northeim.

 

 

  • Trauer-Dialog

 

Der Tod ...

 

Wir reden ungern über ihn, vermeiden das Thema Tod, wo es nur geht.

Wir stellen ihn in dunklen Szenarien dar, als Sensenmann, in schwarzem Mantel gekleidet oder in Fratzen-Gestalt. In hässlichen Bildern oder schaurigen Geschichten

Wir assoziieren ihn mit negativen Begriffen wie: todunglücklich, todsicher oder todtraurig. Schlimme Dinge bezeichnen wir gerne als "tödlich".

Wir fürchten ihn, er ist uns unheimlich. Wir wissen, der Kontakt mit ihm bringt uns das Ende des Lebens, bringt uns Trauer und schmerzlichen Verlust. Alles ist endlich und nicht wiederholbar.

Dabei ist der Tod ein "armes Schwein". Auf Gottes Geheiß muss er dessen "Liste" abarbeiten, Tag und Nacht, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Egal, ob ganz jung oder ganz alt, egal welchen Geschlechts oder welcher Religion. Kein Urlaub, keine freien Tage, kein Mindestlohn und keine Gewerkschaft. Kündigen ist nicht möglich, da er mit Gott keinen Vertrag hat, sondern auf dessen Anweisung arbeitet. Dass er je gefragt wurde, ist anzuzweifeln.

Dass er für manchen Leidenden eine Erleichterung ist, macht seine Aufgabe nur bedingt besser. Dass er in Wirklich vielmehr nur der "Fährmann" ist, der uns vom Leben ins Jenseits bringt, wird kaum honoriert.

Sollten wir nicht vielmehr Respekt vor dem Tod haben, statt ihn zu verteufeln?

Denn sonst bleibt er was er ist, ein "armes Schwein".

 

Mit dem Tod umgehen, durch ihn erlittenen Verlust verarbeiten und neuen Mut finden, im Gespräch sich der Trauer und dem Schmerz stellen, das ist unser Anliegen. Kommen Sie zu uns, damit aus Ihrer Trauer dankbares Erinnern wird.

 

Der Trauer-Dialog findet jeden 2. Sonntag im Monat, am Standpunkt des Caritas Familienbüros in Northeim statt.

 

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per Telefon oder E-Mail möglich!

 

Kontaktdaten:

Telefon: 05551-911770

E-Mail: dusanek@caritas-northeim.de

 

 

 

Mit wem haben Sie es zu tun?

 

Zdravko Dusanek (links)                               Hans-Peter Traupe (rechts)

Dipl. Sozialpädagoge/Sozialarbeiter             Ausgebildeter Sterbe- und Trauerbegleiter

Leiter des Caritas Familienbüros                  Ausgebildeter Diakon

u. der ZISS Selbsthilfekontakstelle